Reiseinfos A-Z

                  

 

Reiseinfos von A bis Z

Die meisten USA-Besucher dürften "Wiederholungstäter" sein, denn wer einmal in Amerika seine Ferien verbrachte, wird zurückkommen. Für Urlauber, die zum ersten Mal diesen Kontinent bereisen, haben wir nachfolgend ein paar Tipps aufgelistet:

 

 Ärztliche Versorgung:

Die amerikanischen Ärzte sind weltberühmt - für ihre Leistungen und für ihre Preise! In einem Land ohne gesetzliche Krankenversicherungen achten die Heilberufe vor der Behandlung penibel darauf, daß sie zu ihren Honoraren kommen. Kreditkarten werden in der Regel akzeptiert. Lebensbedrohliche Notfälle werden aber natürlich auch dann behandelt, wenn der Reisescheck noch nicht unterschrieben ist. In Deutschland gesetzlich Krankenversicherte sollten auf jeden Fall eine Reisekrankenversicherung abschließen, Privatversicherte bei Ihrer Gesellschaft wegen der Deckungssumme nachfragen. Krankenhäuser mit Notfallstation sind gut ausgeschildert ( weißes H auf blauen Grund ), der Rettungsdienst wird über die Telefonnummer 911 gerufen. Medikamente sind in Florida relativ preisgünstig und in Drogerien ( Drug Stores oder Pharmacies ) oder großen Supermärkten erhältlich.

 

Anreise:

Der Südwesten Floridas ist von allen grösseren europäischen Flughäfen aus bequem zu erreichen. Seien sie bitte ca. 3 Stunden vor Abflug in ihrem Flughafen. Alle großen Airlines wie Delta oder US Airways fliegen mit einem Zwischenstop in den USA den Intl. Aiport Ft. Myers, FL an. LTU bietet sogar Direktflüge von München, bzw. Düsseldorf nach Ft. Myers an.

 

Autofahren:

Autofahren ist in Florida relativ probemlos. Die Straßen sind breit und außerhalb der Städte rollt der Verkehr staufrei vor sich hin. Allerdings gibt es doch einige Dinge zu beachten, so z.B. ist das Anlegen der Sicherheitsgurte Pflicht. Dies gilt nicht nur für Kinder, sondern für alle Wageninsassen. Auf Floridas Straßen gelten unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen, diese sind am Straßenrand sehr gut ausgeschildert. So gilt innerorts meist ein Tempolimit von 30 oder 40 m/h, während auf den Interstates in der Regel mit 70 m/h Sachen gefahren werden darf. Achtung: Hier wird häufig rechts überholt und nicht nur links, wie Sie das aus Deutschland kennen. Ampeln hängen über der Kreuzungsmitte oder stehen am gegenüberliegenden Straßenrand. Gehalten wird an der dicken weißen Linie. Rechtsabbiegen bei Rotlicht, nach vorherigem Stop, ist erlaubt - wenn es nicht durch das Schild "No turn on red" verboten wird. Bei haltenden Schulbussen, deren rote Warnlichter blinken und das Stop-Zeichen am Bus zu sehen ist, muß der gesamte Verkehr auf beiden Richtungsfahrbahnen stoppen und stehenbleiben. Stopschilder werden häufig und oft mit dem Zusatz "3 way" oder "4 way" versehen. Das bedeutet, daß die Fahrzeuge auf allen heranführenden Straßen anhalten müssen. Danach hat Vorfahrt, wer als Erster an der Kreuzung war. Parken Sie ihr Auto nie vor einem Feuerwehrhydranten, einer Ausfahrt oder am Bordstein, wenn dieser rot oder gelb markiert ist! Die Abschlepphaie sind blitzschnell zur Stelle und Ihre Reisekasse um einige Hundert Dollar ärmer. Das Tankstellennetz ist ausreichend dicht, allerdings verlangen einige Tankstellen Vorauskasse oder fragen an der Zapfsäule vorab nach der Kreditkarte. Besonders bei Nacht ist dieses Vorgehen üblich. Die Alkoholgrenzen für Autofahrer beginnen in Florida bei Jugendlichen bis 21 bei 0,2 Promille. Für Erwachsene gibt es bei unsicherem fahren ab 0,5 Promille Probleme, ab 0,8 Promille gelten Sie als fahruntüchtig und die Strafen sind entsprechend "saftig". In Florida ist das Mitführen von leeren oder angebrochenen Flaschen und Dosen mit Alkoholinhalt im Fahrzeug ( auch im Kofferraum ) bei Strafe strengstens untersagt!   

 

Baden:

In Florida, selbst in den Touristenhochburgen, ist es nicht erlaubt, am Strand ohne Oberteil zu gehen. Das gilt auch, wenn Sie ein Haus mit Pool gemietet haben, das "Einblick" hat. Was überall in Europa gang und gäbe ist, ist hier in Florida bei Strafe streng verboten. Manchmal wird schon bei Kindern ab 3 Jahren nach dem Oberteil gefragt. Das "Adamskostüm", selbst bei Kleinkindern, ist absolut tabu, ebenso wie Alkohol ( auch Bier ) am Strand. 

 

Einreisebestimmungen:

Deutsche Touristen brauchen kein Visum mehr für die USA, allerdings muß im Flugzeug ein Einreise- und Zollfragebogen ausgefüllt werden. Die Grenzbeamten befragen alle Touristen vergleichsweise intensiv nach ihren Reiseplänen, amerikanischen Bekannten und zurückliegenden Aufenthalten, um illegale Einwanderungsversuche aufzuspüren. Bei einem entsprechenden Verdacht haben sie das Recht, die Einreise zu verweigern. Ebenso wird seit den Terroranschlägen von jedem Einreisenden ein Foto gemacht und Fingerabdrücke genommen. Ein Teil des Fragenbogens ( Visa Waiver Program ) wird in den Reisepaß geheftet und muß bei der Ausreise bei der Fluggesellschaft abgegeben werden, sonst gibt es bei der Wiedereinreise Probleme. 

Seit 12. Januar 2009 ist es unbedingt notwendig, dass sie VOR Abflug über das sogenannte ESTA-Formular zur Reise in die USA angemeldet sind. Diese Anmeldung kann Ihr Reisebüro für Sie übernehmen, Sie können das Formular aber auch selbst im Internet ausfüllen. Das geht schnell und ist unkompliziert. Sie finden die entsprechenden Informationen im Internet unter folgender Adresse: https://esta.cbp.dhs.gov./ 

 

Elektrizität:

Andere Stecker, andere Spannung: 110 Volt Wechselstrom. Wer einen Rasierapparat, Haarfön oder diverse Ladegeräte braucht, benötigt auch einen Adapter. Diesen kann man vor Ort für wenig Geld z.B. bei Radio Shack oder großen Supermärkten kaufen. Batterien haben in den USA deutsches Preisniveau. Hochleistungsbatterien für Fotoapparate sind aber teurer und nicht überall erhältlich.   

 

Kreditkarten:

In den USA ist es üblich mit Kreditkarte zu bezahlen. Es werden in der Regel alle bekannten Karten, wie VISA, Mastercard und American Express akzeptiert. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass es in kleineren Geschäften oder Fast Food Läden durchaus sein kann, dass Sie CASH bezahlen müssen. Dies erkennen Sie bereits beim Betreten der Geschäfte an den Eingangstüren. Hier sind alle akzeptierten Kreditkarten entsprechend abgebildet. Sollte dieser Hinweis fehlen, werden Ihnen die Angestellten gerne darauf eine Antwort geben ob Sie mit Karte bezahlen können oder nicht. Beachten Sie außerdem, dass Sie ein entsprechendes Limit auf Ihrer Kreditkarte von Haus aus haben und lassen es bei Bedarf im Vorfeld bei Ihrer Bank für den Urlaubszeitraum erhöhen.

 

Mietwagen:

Wenn Sie Ihre Reise von Deutschland aus buchen, sollten Sie dabei auch gleich den notwendigen Mietwagen mitbestellen. Beachten Sie bitte, dass Sie eine entsprechende Wagengröße benötigen, um Ihr Gepäck vom/zum Flughafen entsprechend verstauen zu können. Direkt im Intl. Airport Ft. Myers, FL finden Sie die bekannten Autoverleihfirmen, wie Hertz, Avis, Alamo, Dollar oder Thrifty. Zum Anmieten benötigen Sie neben dem Voucher für das Auto, einen Führerschein ( hier empfiehlt sich der neue EU Führerschein ) und eine Kreditkarte. Gerne versorgt man Sie hier mit dem notwendigen Kartenmaterial, bzw. einem Navi gegen entsprechenden Aufpreis.

 

Polizei:

 Polizeistreifen sind häufiger als in Deutschland und stoppen Fahrzeuge auch bei kleinen Verstößen, dann allerdings oft ohne finanzielle Folgen. Durch die hohe Schusswaffendichte bei Privatleuten sind die Polizisten extrem vorsichtig. Grundsätzlich werden Fahrzeuge von hinten durch das eingeschaltete Blaulicht zum Anhalten aufgefordert. Autofahrer zeigen nach dem Anhalten Kooperationsbereitschaft, indem sie den Motor abstellen, nachts die Innenbeleuchtung anschalten und im Fahrzeug, bevorzugt mit den Händen am Lenkrad, auf den Beamten warten. Unaufgefordertes Aussteigen oder Suchen nach dem Führerschein gilt als unhöflich und könnte als bedrohliche Reaktion angesehen werden. In der Regel entspannt der Anblick eines deutschen Führerscheins die Lage. Die Polizeibeamten gelten als korrekt und höflich, diskutieren aber nicht über ihre Tatsachenfeststellung! 

 

Reisepass:

Zur Einreise in die USA benötigen Sie einen gültigen, maschinenlesbaren (bordeauxfarbenen) deutschen Reisepass, der außerdem ein biometrisches Paßbild enthält. Dieser ermöglicht Ihnen einen, bis zu 90 Tage dauernden Aufenthalt ohne Visum. Der Pass muß mindestens noch 6 Monate nach Ihrer Heimreise gültig sein. 

 

Restaurants:

Für uns Europäer vielleicht ungewöhnlich, aber selbst in Restaurantketten (ausser natürlich in den bekannten Fast-Food-Restaurants) ist es unüblich, selbst einen Tisch auszusuchen und sich einfach zu setzen. Man wird beim Betreten gefragt, um wieviele Personen es sich handelt und dann an einen Tisch geführt. Der einfache Grund dafür ist, man möchte den Gästen den jeweils besten, passenden Tisch zur Verfügung stellen. 

Beim Thema Trinkgeld ist es auch etwas anders als in Deutschland. Das bei uns praktizierte Aufrunden ist oft nicht genügend, da die Servicekräfte auf die Trinkgelder angewiesen sind. Daher ist es üblich ca. 10-15 % des Rechnungsbetrags als Tip zu geben.                             

                                                                                                                                                                              

Telefon:

Öffentliche Telefonzellen sind in den USA praktisch an jedem Straßeneck vertreten. Orstgespräche kosten 25 Cent ( "Quarter" ). Auslandsgespräche sollten nicht mit Münzen, sondern mit einer Telefon- oder Kreditkarte bezahlt werden. Mit der "0" kann von jedem Telefon aus der "Operator" erreicht werden. Er hilft bei Bedienungsproblemen, gibt Tarifauskünfte und vermittelt auch Direktanrufe. Allerdings sind inzwischen die meisten Handies mit der sogenannten Triband Technik ausgestattet und damit ist es möglich von Florida aus nach Deutschland zu telefonieren. Die internationale Vorwahl für Gespräche in die USA ist 001, für Telefonate nach Deutschland wählen Sie die 0049 vor und lassen dann die 0 bei der Vorwahl weg. Der Einfachheit halber sollte noch erwähnt werden, dass für Sie in Whispering Pines ein Telefon zur Verfügung steht, mit dem Sie nach Herzenslust mit Ihren Lieben in der Heimat telefonieren können. Die anfallenden Kosten sind durch den voreingestellten Long-Distance-Call vergleichsweise geringer, als eine der oben beschriebenen Varianten.

 

Travellerschecks:

Sie können in den USA gleich in mehreren Varianten Ihre Einkäufe bezahlen. Natürlich geht das in erster Linie "CASH" mit dem guten alten Dollar und das vorwiegend in Fast Food Restaurants, Flohmärkten oder bei der Automaut auf verschiedenen Strecken. Sollten Sie kein Bargeld zur Hand haben kommt die gute alte Plastikkarte ( siehe Kreditkarten ) zum Einsatz. Eine der beliebtesten Zahlungsmöglichkeiten der deutschen Touristen ist hingegen der Travellerscheck. Diesen bestellen Sie zu Hause ganz bequem bei Ihrer Bank, am besten in kleinen Beträgen, wie z.B. 20,-$ / 50,-$ oder 100,-$ pro Scheck. Der Vorteil dabei ist, daß Sie bei Verlust versichert sind und die übriggebliebenen Schecks bei Reiseende natürlich wieder bei Ihrer Bank zurückwechseln können. Oder Sie heben die restlichen Schecks für den nächsten Urlaub im Sunshine State auf. Mit den Travellerschecks können Sie praktisch überall in Florida bezahlen. Sie benötigen dazu nur eine ID ( Ausweis ) in Form von Reisepaß oder Führerschein, dann können Sie die Schecks entsprechend einlösen. Natürlich können Sie auf einer amerikanischen Bank auch einen oder mehrere Schecks gegen Bargeld eintauschen. Hierzu benötigen Sie ebenfalls eine der schon beschriebenen ID´s zum ausweisen.    

 

Zoll:

Um allen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen: Bringen Sie KEIN frisches Obst, Gemüse, Blumen, Fleischwaren oder Käse mit in die USA! Der amerikanische Zoll ist sehr streng und ein Zuwiderhandeln kann ein Bussgeld von mehreren tausend US-Dollar nach sich ziehen!

Ansonsten sind die Zollregeln mehr oder weniger wie in anderen Ländern auch, so ist z.B. die Einfuhr von alkoholischen Getränken pro Reisendem auf 2 Liter beschränkt. Süssigkeiten und Backwaren können Sie in unbegrenzter Menge einführen. Bargeldsummen höher als 10.000 $ müssen beim Zoll angemeldet werden.

Gute Neuigkeiten für alle, die im Urlaub vom Kaufrausch erfasst wurden. Inzwischen dürfen pro Person Waren im Wert bis zu 430,- Euro zoll-und steuerfrei in die EU  eingeführt werden!

 

 

Achtung wichtig:

Sollte Ihr Reisegpäck nicht über ein sogenanntes "TSA"-Schloss verfügen, dann verschliessen Sie es bitte nicht-die Zollmitarbeiter sind verpflichtet Stichproben durchzuführen und etwaige verschlossene Gepäckstücke (zur Not auch gewaltsam) zu öffnen. Die vorher erwähnten Schlösser sind "Travel Sentry Approved"- d.h. Sie verschliessen ihr Gepäck und der amerikanische Zoll kann mit Ersatzschlüsseln die Kontrolle durchführen, ohne es zu beschädigen.

 

  

 

 

 


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